Stationäre Behandlung

Ihnen steht eine stationäre Behandlung in unserer Klinik bevor? Dann finden Sie hier alle Informationen rund um die Stationen, Terminvereinbarung, Anmeldung, organisatorische Abläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung.

Die Klinik Alteburger Straße Köln mit Psychiatrischer Institutsambulanz und das angegliederte MVZ Alteburger Straße orientieren sich an psychodynamischen Psychotherapiekonzepten. Enge Kooperationen mit anderen therapeutischen, rehabilitativen und sozialen sowie sozialpsychiatrischen Einrichtungen als auch kontinuierliche Fortbildung und Supervision sichern die Qualität der Behandlung.

Stationen

Psychosomatik / Psychotherapie

Station E

Auf der offenen Station E mit 19 Behandlungsplätzen behandeln wir Menschen mit Erkrankungen aus dem psychosomatischen Spektrum. Zentrales Element ist eine gruppenpsychotherapeutische, psychodynamisch orientierte Behandlung, in der Symptome wie Ängste, Depressionen oder Zwänge als unbewusste Bewältigungsversuche verstanden und gemeinsam bearbeitet werden. Psychodynamische Einzel- und Gruppentherapie, Milieutherapie, kreative, körperorientierte und sozialarbeiterische Angebote sowie medizinische und pflegerische Begleitung greifen eng ineinander, um Leidensdruck zu verringern, Selbstwert und Persönlichkeit zu stärken und neue Perspektiven zu eröffnen. Die Anmeldung zur Behandlung erfolgt in der Regel über ein persönliches Vorgespräch in unserer Ambulanz.

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass das Angebot zur Eltern-Kind Behandlung aktuell auf Beratungen und ambulante Behandlungen beschränkt ist.

Verantwortliche Chefärztin: Frau Zeynep Atik
Oberarzt: Herr Dr. Jan-F. Westermann-Spoo | Stationsleitung: Frau Vera Twyhues
TEL 0221 / 33 94 -0

Offene allgemeinpsychiatrische Schwerpunktstation

Station F

Auf der offenen Station F mit 24 Behandlungsplätzen behandeln wir Menschen mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen – auch in akuten Krisen sowie bei Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten. Ein multiprofessionelles Team aus Pflegekräften, Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Sozialarbeiter:innen, Kunst-, Bewegungs- und Ergotherapeut:innen sowie Genesungsbegleiter:innen arbeitet eng zusammen. Umfang und Dauer der Behandlung richten sich nach dem individuellen Bedarf; die Therapie erfolgt überwiegend im Gruppensetting. Die Anmeldung zur Behandlung erfolgt in der Regel über ein persönliches Vorgespräch in unserer Ambulanz.

Verantwortliche Chefärztin: Frau Zeynep Atik
Oberarzt: Herr Tim Hammesfahr | Stationsleitung: Frau Nadine Sembach
TEL 0221 / 33 94 -0

Akutpsychiatrie / Krisenversorgung

Station G

Station G verfügt über 25 Behandlungsplätze und ist als fakultativ geschlossene bzw. geschützte Station auf die vollstationäre Behandlung akuter psychischer Krisen, wie z. B. bei psychotischer, depressiver oder bipolarer Störung sowie Suchterkrankung spezialisiert. Davon sind 6 Behandlungsplätze für Patient:innen im höheren Lebensalter in einer eigenen gerontopsychiatrischen Einheit vorgesehen. Je nach Bedarf gewährleisten wir eine besonders enge Begleitung durch unser multiprofessionelles Behandlungsteam; die Behandlung mit Psychopharmaka und eine sorgfältige Vorbereitung der Zeit nach der Entlassung spielen eine zentrale Rolle. Angehörige werden – auf Wunsch und nach Zustimmung – in die Behandlung einbezogen. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch – auch in Krisen – über gesunde und kreative Anteile verfügt, die gestärkt werden können. Das Therapieangebot zielt darauf ab, dass Patient:innen möglichst bald wieder mehr Verantwortung für ihr Leben übernehmen können.

Verantwortliche Chefärztin: Frau Zeynep Atik
Oberarzt: Herr Martin Schneider | Stationsleitung: Frau Laurien Tillmann
TEL 0221 / 33 94 -0


„Wenn wir uns um die Gruppe kümmern, wird sich die Gruppe um den Einzelnen kümmern.“
— S. H. Foulkes, 1992, S. 189

Der Mensch ist ein soziales Wesen, eingebunden in ein Netzwerk von Beziehungen. Psychische Erkrankungen entstehen – neben biologischen und strukturellen Faktoren – häufig aus belastenden, traumatischen oder vernachlässigenden Beziehungserfahrungen. Diese werden verinnerlicht, bleiben oft unbewusst und führen zu inneren Konflikten und Defiziten, die isolieren und einsam machen. Symptome wie Ängste, Depressionen oder Zwänge verstehen wir als unbewusste Bewältigungsversuche im Umgang mit inneren und äußeren Belastungen.

Unser Ziel ist es, durch Einfühlung und Einsicht diese Dynamiken verstehbar zu machen und neue, konstruktive Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu eröffnen. Wir bieten eine gruppenbezogene, integrative Behandlung mit psychodynamischer Einzel- und Gruppentherapie, Milieutherapie, kreativen, körperorientierten und sozialarbeiterischen Angeboten sowie medizinischer und pflegerischer Begleitung. Die Psychopharmakotherapie folgt dabei der Maxime: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“